Gabriel-Objekt-Beratung

Wichtige Statements zum Elektrosmog

STOA-Bewertung der Generaldirektion Wissenschafts-Direktion A des Europäischen Parlaments (2001)

"...Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte "Elektrosmog" eine wesentliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit"...

 

"Diese nicht ionisierende elektromagnetische Verschmutzung technischen Ursprungs ist insofern besonders heimtückisch, als sie sich der Erkennbarkeit unserer Sinne entzieht. Ein Umstand, der eine eher sorglose Herangehensweise in Bezug auf den eigenen Schutz fördert. Doch ist die Art der Verschmutzung eine solche, vor der man sich buchstäblich "nirgends" verstecken kann..."

 

HYLAND-Bericht für die Europäische Union (2001):

"...schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen von Kindergehirnen durch Handys. Ein 2-minütiges Telefonat stört die elektrischen und biochemischen Vorgänge im Gehirn für mehr als 1 Stunde!“ ... „Wir konnten in Bruchteilen von Minuten sehen, was im Gehirn vorgeht. Wir sind entsetzt, dass die ausgewogene Balance von elektrischen und chemischen Abläufen durch Interferenzen so nachhaltig gestört wurde“ ... „Mögliche Folgen: Konzentrationsstörungen, Verlust an Merkfähigkeit, gestörte Lernfähigkeit (Hyperkinetisches Syndrom), Aggressivität, Gereiztheit, erhöhte Nervosität.“ ... „Die Konsequenzen: Kinder sollten kein Handy benutzen!"

 

SALFORD-Studie, National Institute of Environmental Health Science (2003):

„...mit dieser Studie legen wir zum ersten mal den Beweis vor, dass athermische Mikrowellenexposition Neuronenschäden verursacht.“ ..., trotz der gefundenen Hirnschäden waren keine Verhaltensstörungen bei den Ratten auffällig.“ ... „Wir können nicht ausschließen, dass eine ganze Generation von Nutzern nach jahrelanger häufiger Nutzung bereits im mittleren Alter unter negativen Effekten leiden kann.“ ... „ Wir wissen auch nicht, ob wir nicht heute die Alzheimer-Kranken in 15 –20 Jahren schaffen !?...“

 

Prof. Dr. Franz Adlkofer, Leiter der europäischen REFLEX-Studie (2003):

"Seit 30, 40 Jahren bis zum heutigen Tag ist man der Meinung, dass elektromagnetische Felder die DNA, das heißt die Gene, das Genom, nicht schädigen können. Unsere Ergebnisse widersprechen dem..."

 

Medizinphysiker Prof. Dr. L. von Klitzing, Bio-Spezial Interview (2003):

„Offenbar bedarf es erst einer mittleren gesundheitlichen Katastrophe, ehe der Staat seine Vorsorgepflicht wahrnimmt und die Risiken auf gesetzlichem Wege minimiert.“ ... „Es ist nur eine Frage der Zeit und der individuellen Kondition, ob und wann wir dadurch krank werden...“

 

Dr. med. Gerd Oberfeld, Referent für Gesundheit und Umweltmedizin der Salzburger Landesregierung, Bamberger Symposium (2005):

"Wir sind heute in der Beobachtungsphase, wir erkennen, dass es Krankheiten durch Mobilfunk gibt, wenn auch die genauen Kausalzusammenhänge noch nicht klar sind. Aber bisher tun wir nichts, sondern warten nur weiter ab, bis wir alles bis ins letzte Detail erforscht haben und erklären können..."

Seiner Meinung nach besteht aber sofortiger Handlungsbedarf. Er schätzt, dass bereits heute mehr Menschen durch Mobilfunk geschädigt werden, als durch Verkehrsunfälle oder Luftschadstoffe.

 

Prof. Dr. Ross Adey, Loma-Linda-Universität, Kalifornien: "Wir wissen sehr gut, dass gepulste Signale auf den Menschen stärker einwirken als ungepulste. Gepulste Mikrowellen greifen tief in biologische Prozesse ein." Es handelt sich dabei um Stärken, wie sie täglich in der Umgebung von Mobilfunksendern abgegeben werden.

Prof. Dr. Alexander Borbely, Institut für Toxikologie, Zürich: "Veränderungen im EEG traten nach 15 Minuten Ein­schaltzeit auf. Im Schlaf-EEG gab es Verkürzungen der REM-Phase."

Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, (emeritierter Leiter) Institut für Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: "Die Forschungen berücksichtigen nur die Wärmewirkung durch elektromagnetische Strahlung." Und: "Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet."

Prof. Dr. Maria Blettner, (Prof. Bernhardts Nachfolgerin) Institut für Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: "Die Grenzwerte beruhen auf thermischen Effekten, weil das die einzigen Effekte sind, die man bisher tatsächlich nachgewiesen hat."

Prof. Dr. Arne Brun, Dr. Bertil Perssion und Prof. Dr. Leif Salford, Universität Lund, Schweden: "Rattenhirne sind nach Bestrahlung mit Mikrowellen, wie man sie vom Mobilfunk kennt, übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen aus, verursacht durch diese Felder. Proteine und Schadstoffe durchdringen die Blut-Hirn-Schranke, nachdem sie von der Strahlung geöffnet wurde."

Prof. Dr. Neil Cherry, Lincoln Universität, Canterbury, Neuseeland: "Die Bewertungen der ICNIRP von 1998 sind fehlerhaft und enthalten ein Muster von Voreingenommenheit, bedeutenden Fehlern, Weglassungen und absichtlichen Verdrehungen. Falls die Bewertungen angenommen werden, verfehlen sie den öffentlichen Gesundheitsschutz."

Dr. Bill Curry, EMSciTek, Glen Ellyn, USA: "Bei der Aufstellung von Mobilfunk-Basisstationen wird eine Interaktion mit der vorhandenen Hintergrundstrahlung durch Funkquellen niedrigerer Frequenzen (Rundfunk und Fernsehen) nicht beachtet."

Prof. Dr. Vittorio Colletti, Dir. der HNO-Klinik, Verona: " Schon ein 2-minütiges Handy-Gespäch stresst den Hörnerv stark. Es dauert 8 Minuten, bis der Hörnerv die Ausgangspotentiale vor dem Gespräch wieder erreicht hat."

Prof. Dr. Karl Hecht, Leiter des Pathologischen Institutes der Berliner Charité und Direktor des Institutes für Stressforschung: "Biologische Wirkungen bestehen unbestreitbar. Über Zusammenhänge mit Krankheiten, speziell Leukämie und Krebs, liegen Untersuchungsergebnisse vor. Elektromagnetische Felder können als negativer Stress bewertet werden, dessen pathogene Wirkung eventuell erst nach Jahren sichtbar wird."

Prof. Dr. Heyo Eckel, Leiter des Umwelt­ausschusses der Bundesärztekammer: "Es gibt gewichtige Hinweise für Schäden durch Mobilfunkstrahlung. Ich halte es für sorglos, wenn man an den bestehenden Grenzwerten festhält."

Prof. Dr. J. G. Hyland, Institut für Physik, University of Warwick: "Während des 'kalten Krieges' war die Mikrowellenbestrahlung der westlichen Botschaften in Moskau, die die Sowjetunion mit der erklärten Absicht durchführte, Gesundheitsschäden beim Botschaftspersonal zu verursachen, erfolgreich. Die eingesetzten Mikrowellenstärken lagen dabei zwischen der eines Handys und einer Basisstation."

Prof. Dr. Jöckel, Universität Essen: "Es besteht ein 4-fach höheres Risiko durch den Gebrauch eines Handy´s einen Augentumor zu bekommen. Die Erkrankung wird aber erst 10 Jahre später sichtbar."

Prof. Dipl.-Ing. Günter Käs, (emer. Leiter des Insitut für HF- u. Radartechnik) Uni der BW-Hochschule, Mch.-Neubiberg: "Die Grenz­wer­te in Deutschland sind reichlich hoch. In Russland werden in der Medizin gepulste Mikrowellen zu Therapiezwecken eingesetzt, die nachweislich wirken; diese liegen beim 10.000stel der deutschen Grenzwerte. Die Strahlung der Mobilfunknetze liegt zwar unter den Grenzwerten, aber diese orientieren sich nicht an der Gesundheit."

Dr. Lebrecht von Klitzing, Intern. Institut für Biophysik, Neuss: "Gepulste Mikrowellen sind bio­logisch kritisch". Er fand bei Hirnstrommessungen auffällige Spitzen im menschlichen EEG, aber nur unter Einfluss gepulster Wellen, bei ungepulsten Signalen waren dies Auffälligkeiten nicht feststellbar.

Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche Fakultät, Universität, Hannover: "Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, welches bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon nicht auftreten."

Dr. Dan Lyle, Loma-Linda-Universität, Kalifornien: "Ge­pulste Mikrowellen schädigen das Immunsystem und stören Neurotransmitterabläufe."

Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller, Universität Wien: "Gibt es schon für Handys zu wenig Studien, für Sendemasten gibt es so gut wie keine. Für biologische Beein­trächtigungen spielt die Zeitdauer eine große Rolle, in der man den Mikrowellen ausgesetzt ist. Es ist noch völlig unbekannt, wie hoch der Schwellenwert ist, das heißt, ab welchem Wert es gefährlich wird. Fest steht, die Risiken werden unterschätzt. Es gibt etliche Studien, die im Hinblick auf ein Krebsrisiko sehr beunruhigend sind."

Dr. H. P. Neitzke, Ecolog-Institut, Hannover: "Beeinträchtigungen des Immunsystems sind vielfach nachgewiesen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Mobilfunkfelder krebsfördernde Wirkung haben, also dass Krebs sich im Einfluss der Felder schneller entwickelt und fataler verläuft als nor­malerweise. Es wurde nachgewiesen, dass vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden mit allen Konsequenzen, die das haben kann. Es gibt Störungen vieler Zellfunktionen, was besonders bedenklich stimmt. Die Auswirkung, die das alles auf den Organismus hat, können wir noch gar nicht abschätzen."

Dr. Michael Repacholi, Beauftragter der WHO für elektromagnetische Felder: "Die Lymphknotenkrebsrate bei Versuchsmäusen war mehr als doppelt so hoch, nachdem die Tiere neun Monate lang zweimal täglich eine halbe Stunde mit gepulsten elektromagnetischen Handywellen bestrahlt wurden. Es ist offensichtlich, dass es Gesundheitsrisiken gibt."

Dr. Olaf Schulz (Amtskollege von Prof. Blettner) Institut für Strahlenhygiene, Bundesamt für Strahlenschutz: "Mit den Grenzwerten werden nur die zur Zeit wissenschaftlich bewiesenen Auswirkungen ausgeschlossen. Weitere Verdachtsmomente, die man hat, wer­den dabei nicht berück­sichtigt. Diese Verdachtsmomente geben Anlass zur Vorsorge."

Prof. Dr. Cyril W. Smith, Manchester, GB: "Es muss herausgefunden werden, was diese Frequenzen bewirken und was sie bei Krankheit und Gesundheit steuern."

Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger, RWTH, Aachen: "Verordnung und Standortbescheinigung bieten keinen Schutz. Die Behauptung einer Schutzwirkung durch die Behörden ist als wissenschaftliche Falschinformation anzusehen. Dies entspricht rechtlich allen Merkmalen des Betrugs und schließt grob fahrläs­sige bis absichtliche Gefährdung und Körperverletzung ein."

Prof. Dr. Dr. Andras Varga, (emer. Leiter des Hygiene-Institutes) Universität Heidelberg: "Die deutschen Grenzwerte sind zu hoch! Wir haben Hühnereier in einem Brutschrank mit Mikrowellen der Stärke unterhalb unserer Grenzwerte bestrahlt und jedes Hühner-Embryo getötet! Kein einziges Küken ist geschlüpft, keines hat die Strahlen überlebt. Aus der Kontrollgruppe, die nicht bestrahlt wurde, schlüpften ausnahmslos gesunde Tiere."

Prof. Dr. Waltraud Wagner, Marburg: " So erzeugen schwache elektromagnetische Felder über strukturierende Wirkungen Katarakte in den Augenlinsen." Daher sagen auch geringe Grenzwerte nichts über die wirkliche biologische Aus- und Wechselwirkung im Organismus aus. Denn z.B. auch Informationen sind nicht abhängig von der Stärke der Übertragungsenergie, sondern von der Reinheit der Signale (Informationen). Und hier sind Störungen und Interferenzen sehr viel ernster zu nehmen, als die Menge der Übertragungsenergie.

 

Prof. Dr. Lebrecht von Klitzing (2001): „...Die derzeitigen Grenzwerte wurden aus dem sogenannten Strommodell entwickelt, in dem der Mensch als Bestandteil eines thermo-dynamischen Systems gesehen wird. Konkret erfolgt hier die biologische Bewertung der elektromagnetischen Felder über die Transformation der absorbierten Feldenergie in Wärme!...“

 

Prof. Dr. Popp, Institut für Biophysik, Neuss, Prof. Dr. Hyland, Universität Warwick, England, Mobilfunksymposium, Frankfurt/Main (2003):

  1. ...Es ist absurd die Energieaufnahme als alleinige Basis für Wirkungen zu benutzen!
  2. Laborwerte die an Modellen (Kunstkopf) gefunden wurden, können nicht direkt auf lebende Individuen übertragen werden!
  3. Die Wissenschaft übersieht wesentliche Aspekte des Lebens! Man kann nicht lebende Materie (offene Systeme) mit technischen Systemen (geschlossene Systeme) vergleichen!
  4. Versuche mit Humanschädel statt Kunstkopf haben ergeben, dass doch „Hot Spots“ im Gehirn entstehen können...

 

Was ist mit den Grenzwerten ?

Es wurde nur die Wärmewirkung am und im Körper bei der Festsetzung der Grenzwerte berücksichtigt. Die nicht-thermische Belastung fand keinen Eingang in die Grenzwerte! Einige Fakten hierzu:

Wie andere Mitgliedsstaaten der EU, orientieren sich auch Deutschland und Österreich bei den Mobilfunk-Grenzwerten an den Empfehlungen der "ICNIRP", einem privaten Verein in Deutschland. Diese Grenzwerte berücksichtigen ausschließlich "thermische Effekte" (Erwärmung von Gewebe) und lassen damit wesentliche biologische Effekte außer Acht.

 

- Die durch Handys verursachte Erwärmung wird dabei nicht am Menschen, sondern an einem sogenannten "Phantomkopf", also an einem toten physikalischen Modell gemessen. Dabei wird auch nur die Erwärmung innerhalb von 6 Minuten berücksichtigt, so als würde jedes Gespräch automatisch nach 6 Minuten enden. Längere Zeitspannen wurden überhaupt nicht berücksichtigt.

 

- Im Oktober 2003 wurde durch die staatl. holländische TNO-Studie (UMTS-Frequenzen) festgestellt, dass bereits bei einem 5.000stel (!) des ICNIRP-Grenzwertes Tinnitus, Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. In der Schweiz wird diese Studie derzeit wiederholt.

 

- Nach den offiziellen Grenzwert-Lehren, und der Philosophie, dass viel Energie - also viel Hauterwärmung - viel schädigt und daher wenig Energie - also geringe oder keine Erwärmung - wenig oder gar nicht schädigt, sind die Ergebnisse der beiden Studien nicht erklärbar bzw. dürften überhaupt nicht auftreten!

 

- Weltweit führende Versicherungsunternehmen haben das (finanzielle) Risiko bereits erkannt: "Viele Konzerne verweigern Handy- Herstellern und Netzbetreibern die Deckung für mögliche Gesundheitsschäden." (Meldung "Süddeutsche Zeitung" vom 28/01/04)

 

- In Großbritannien wurde das Kinder-Handy "MyMo" vom Markt genommen, nachdem die Ergebnisse einer im Auftrag der britischen Regierung (National Radiological Protection Board - NRPD) vorgenommenen Untersuchung bekannt wurden, die auf eine Gesundheitsgefährdung durch Handys, besonders bei Kindern hinweisen. (Golem.de-IT-News für Profis vom 13/01/2005)

 

Jeder Techniker glaubt an die Unschädlichkeit seiner Technik - auch Konrad Röntgen der Entdecker der ionisierenden Strahlung, glaubte daran ...

 

 

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